Mit hohem Niveau ins 2. OG

Immoblog

Die letzten Monate im Intercityhaus Zürich waren geprägt von Umbau. Das zweite Obergeschoss bekam eine Frischzellenkur. Trotz Baulärm und vorübergehender Enge – ein solcher Umbau ist natürlich eine Wertschätzung der Mitarbeiter. Diese sollen sich aktiv, kreativ und vor allem wohl fühlen.

Die letzten Monate im Intercityhaus Zürich waren geprägt von Umbau. Das zweite Obergeschoss bekam eine Frischzellenkur. Trotz Baulärm und vorübergehender Enge – ein solcher Umbau ist natürlich eine Wertschätzung der Mitarbeiter. Diese sollen sich aktiv, kreativ und vor allem wohl fühlen.

Der Terminplan war eng – 10 Wochen als Vorgabe. Tännler Design übernahm die Aufgabe. Hans Tännler hat die Innenarchitektur aller Intercity-Niederlassungen verantwortet. «Die Kommunikation muss fliessen, gleichzeitig ein konzentriertes Arbeiten möglich sein», stellt er fest. Deshalb waren gute Akustik und Schalldämmung ganz oben bei den Anforderungen. Alle Akustikpaneele sind aus recycelten PET-Flaschen hergestellt.


Das offene Büro ist in Teamgruppen unterteilt. Die einzelnen Bereiche trennt ein Sicht- und Blendschutz durch Vorhänge. «Wir haben ein auf die arbeitsspezifischen Bedürfnisse abgestimmtes, individuelles Lichtkonzept entwickelt.» So ist die Gestaltung zeitgemäss, offen, positiv und dynamisch.

Neu hat jeder Mitarbeiter ein elektrisches Pult, an dem er wahlweise sitzen oder stehen kann. Ein wichtiger Punkt nicht nur für das körperliche Wohlbefinden. Dafür sorgt auch das erfrischende Farbkonzept, basierend auf Naturpigmenten. Für den Rückzug gibt es Quietboxen und Telefonzellen. Gemeinsam genutzte Bereiche liegen zentral. Dazu gehören Drucker, Materialien, Archiv, aber auch die kleine Büroküche, jetzt mit Naturmaterialien ausgestattet. Da schmecken die Früchte gleich besser.


Nachhaltigkeit heisst, Bestehendes weiterzuverwenden: Teilweise 25 Jahre alte USM-Möbel wurden aufgefrischt, wiederverwendet und mit Eiche verkleidet.
Die integrierten Kunstwerke – ebenfalls von Hans Tännler – dienen der Regenration, sogar der Interaktion. Der Boxsack im Büro der IT wird beispielsweise viel genutzt. Eine Mitarbeiterin erzählt: «Morgens komme ich eine Stunde früher als alle anderen. Dann bringe ich mich für den Tag in Form.» Für die gelegentliche Frustration darf der Sack aber auch herhalten.


Vor kurzem konnten die Bewirtschaftung und die IT der Intercity die neuen Räume in Benutzung nehmen. Der Architekt meint zum guten Ergebnis:
«Ein Architekt kann nur so gut bauen, wie es der Auftraggeber zulässt.»

Begehen Sie unsere neuen Räume online.